Skatclub feiert Jahresabschluss

Frei nach Heinz Erhardt: „Ein Leben ohne Skat ist fad!“Skatclub betont Ausprägung als „Wohlfühl-Verein“ / Thomas weiter Vorsitzender / Hubertus neuer Grünkohlkönig / Bernd wieder Jahresbester

Der Celler Skatclub „Die Kiebitze“ hat auf seiner Jahreshauptversammlung u.a. eine Reform seiner in der Ursprungsfassung aus dem Gründungsjahr 1993 stammenden Satzung beschlossen. Es wird nun z.B. bereits in einer Präambel festgelegt, dass „Die Kiebitze“ ein reiner Gemütlichkeitsclub mit dem Ziel der Schaffung eines jederzeit wertschätzenden, freundschaftlichen Umganges miteinander in einer angenehmen Atmosphäre sind. 

Da Einsamkeit ein immer größeres Thema in unserer Gesellschaft wird, ist das Skatspielen in der Gemeinschaft natürlich ein hervorragender Weg zur Pflege sozialer Kontakte, um aus der Einsamkeit herauszukommen bzw. gar nicht erst in sie abzudriften. Ganz nebenbei macht man auch noch etwas für seine „grauen Zellen“. Der Skatclub möchte deshalb gern noch „inaktive“ Skatfreunde und Skatfreundinnen aktivieren, auf ihn zuzukommen. Denn, wie schon der berühmte Komiker Heinz Erhardt vor Jahrzehnten in seiner Skatpolka sang, „ist ein Leben ohne Skat öd‘ und blöd‘ und fad‘.“ 🙂

 

Dankeschön Hans-Wilhelm!
Dankeschön Hans-Wilhelm!

Thomas bedankt sich noch einmal bei Hans-Wilhelm für dessen langjährige hervorragende Vorstandstätigkeit und insbesondere für die von ihm geleistete Vertretung als Vorsitzender, als er selbst krankheitsbedingt über 2 Jahre ausfiel. Zum Dank überreichte er Hans-Wilhelm für seine Frau einen Blumenstrauß, da sie diese Mehrarbeit stets mitgetragen hat.

 

Danke an euch Beiden!

 

 

Glücklich darüber, dass er sich dazu nochmal bereiterklärt hat, wählten die Mitglieder des Skatclubs ferner Thomas wieder zu ihrem Vorsitzenden. Das gilt auch für Bernd, der seit Jahren die Funktion des Spielwartes so gut ausübt, dass „Die Kiebitze“ ihn wieder sehr gern in dieser Aufgabe bestätigten.

 

 

Siegmar (l.) übergibt die Grünkohlkette an den neuen Grünkohlkönig Hubertus(r.)
Siegmar (l.) übergibt die Grünkohlkette an den neuen Grünkohlkönig Hubertus(r.)

Neuer Grünkohlkönig wurde mit Hubertus - und das darf man jetzt hier auch mal in Zeiten des allgegenwärtigen Datenschutzes sagen – mit bald 88 Jahren (!) das älteste Mitglied des Skatclubs. „Die Kiebitze“ zollten ihm mit lang anhaltendem Applaus auch ihren Respekt und ihre Anerkennung dafür aus, dass er bei ihnen weiterhin - und hoffentlich noch lange! -  so gut „mitmischt“.

Einen größeren Raum nimmt bei jeder Jahreshauptversammlung zu Recht die mit Spannung erwartete Verkündung der Jahresbesten ein. Dabei fließen in die Wertung die Ergebnisse der persönlich jeweils besten 18 von 24 Spielabende ein. Bei allem Kartenglück, das selbstverständlich auch immer zum Skat gehört, gibt dies schon einen verlässlicheren Hinweis darauf, welchem Skatfreund man eventuell doch ein „gewisses Können“ attestieren muss…🙂

 

Das Image der „reinen Glücksspieler“ konnten zumindest in 2025 Bernd als erneut Jahresbester mit durchschnittlich 1.376 Punkten, Dirk als Zweiter mit 1.300 Punkten und Olaf als Dritter mit 1.265 Punkten in ganz überzeugender Manier ablegen. „Die Kiebitze“ gratulierten ihnen herzlich, aber gleichwohl augenzwinkernd mit der Ansage, sie in diesem Jahr vom „Thron zu stoßen“.

 

Dieter R. nahm in 2025 als Einziger an allen Spielabenden teil. Leider konnte er nicht an der JHV teilnehmen, sodass ihm dafür bei nächster Gelegenheit eine Flasche Rotwein als Anerkennung überreicht wird.

 

Erwin und Peter T. gelang im vergangenen Jahr jeweils das Kunststück, einen Grand Ouvert zu spielen. Dafür erhielten sie von Thomas jeweils einen besonders schicken Pokal. Seit Gründung des Skatclubs in 1993 gab es somit bisher insgesamt 24 „Kiebitze“, die das große Glück hatten, vielleicht nur einmal in ihrem Leben einen Grand Ouvert in ihren Händen zu halten und zu spielen.

 

Für Platz 3 erhält Olaf eine Urkunde. Platz 2 erspielt sich Dirk. Als Jahresbester und Titelverteidiger wird Bernd ein Pokal überreicht.

 

Nach einem zünftigen Grünkohlessen ließen die Skatfreunde den Abend dann - gemäß ihrer Leitlinie - gemütlich ausklingen.

 

Gut Blatt!

Rainer Conrad

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